[KUL •] im Entstehen II – Galerie Dagmar, Krk

17 December – 30 December 2010 @ Galerie Dagmar, Krk

Präsentiert: Ivan Blažetić, Marin Dlaka, Hana Dutina, Lena Franolić, Igor Gržetić, Srđan Hulak, Nenad Jalšovec, Smiljana Polugić, Maja Radešić, Vedrana Stipić, Vedrana Valenčić, Barbara Zec und Tonči Žužić

[KUL •] aufkommen ist eine Veranstaltung für visuelle Kunst mit dem Ziel Künstler der jüngeren Generation zu fördern, die im Dezember in der Galerie Dagmar stattfindet und einen generationenübergreifenden Dialog mit den Autoren und Besuchern der Ausstellung Krks Maler für ihre Stadt in der nachbar Galerie Decumanus zur gleichen Zeit aufbauen will. Diese zweite Ausgabe der Ausstellungsreihe [KUL •] aufkommen wird junge Künstler verschiedener künstlerischer Disziplinen, Weltanschauungen und Ausdrucksformen vorstellen.

Ivan Blažetić zeigt uns seine Vision einer farbenfrohen Zukunft im Einklang mit der Natur durch Szenen, die in ausklappbare Bücher eingebaut sind. Marin Dlaka zeigt seine Fotografien, in denen er sich mit seiner Erforschung des Lichts und seiner Reflexionen befasst. Hana Dutina hält kurze intime Momente fest, die im Auge der Kamera vor der Öffentlichkeit verborgen sind. Lena Franolić zeigt leichte Objekte, die aus einer Reihe von Linien bestehen die auf Formen des Wachstums und der Verbindung andeuten. Igor Gržetić erforscht weiterhin die Problematik des Fetischismus durch ein Computergrafik Triptychon (jedoch beschließt, uns auch eine Grafik zu zeigen, die in traditioneller Technik hergestellt ist). Srđan Hulak zeigt uns ein Foto eines einsamen kleinen Mannes aus Legoblöcken. Nenad Jalšovec enthüllt eine Skulptur – eine Einrichtung, die unwiderstehlich an eine Kuh deren Individualität beraubt ist erinnert, während er über Besitz und Macht über lebende Organismen nachdenkt. Smiljana Polugić antwortet mit der geometrischen Form der Kugel auf die Forderung nach einer einfachen Form – und den weichen Putz mit festen und dornigen Nägeln konfrontiert. Maja Radešić zeigt uns eine Grafik, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Generationen symbolisch kommentiert. Vedrana Stipić spielt mit minimalen Eindrücken – und fragt nach einer Harmonie von Beziehungen, die ein Spiel verschiedener Elemente auf einem Hintergrund aus Kraftpapier hervorbringt. Damjan Šporčić deckt zerbrochene alte Schalenfragmente aus dem Boden auf und schmiedet daraus neue Gerichte, die sie mit Menschen verbinden, die früher das Land für ihren Lebensunterhalt gepflügt haben. Vedrana Valenčić debattiert über die zeitgenössische Realität und ihre paradoxen Wahrheiten. Barbara Zec dokumentiert „Momente dazwischen“, in denen der Raum Aufmerksamkeit erregt, um sich danach auf seinen Alltag zurückzuziehen. Tonči Žužić bemerkt kontrastierende Elemente der alten Zitadelle und ihrer neuen touristischen Funktionalität, während er einem gefundenen Wurzelstück durch minimale Eingriffe neues Leben einhaucht.

Lena Franolić